Presse

„Kaleidoskop der Spitzenklasse
(...) Man wird einfach mitgerissen von ihrer überwältigenden Musizierweise, hinein in einen Strudel voller Leidenschaft und Intensität. Faszinierend sind die unmittelbar aufeinander folgenden Wechsel von zart
und innig klingenden Passagen zu ungemein vitalem und temperamentvollem Ausdruck.(...) Einfühlungsvermögen und die Gabe, ihren Instrumenten das Äußerste zu entlocken, macht sie unbestritten zu einer herausragenden Seltenheit in der Weite der Musiklandschaft.(...) Ihr Trumpf ist, Transparenz, Eleganz und Urwüchsiges miteinander zu verbinden (...) Bestechende Virtuosität und ausgeprägtes Gefühl für Rhythmus gehören ebenfalls zu ihrem kunstfertigen Vortrag, vernetzt mit einer differenzierten Klangfärbung und ausladender Dynamik. (...)"
Südkurier, 19. Oktober 2005

„(...) Im C-Dur-Trio von Brahms ließen sie wiederum aus schönem Pianissimo heraus die großen romantischen Bögen zu warmer Fülle wachsen, voller Emotionen und in innigem Zusammenspiel. Der langsame Satz war erfüllt von den melancholischen Färbungen der ungarischen Rhythmen und von aufmerksamen Dialogen zwischen den Instrumenten, denen die drei Künstlerinnen viel Gewicht verliehen.
Ganz im Geiste Mendelssohns huschte der duftige Scherzosatz in perfektem Zusammenspiel vorüber, bevor man sich in den kühnen Sturm des Finales hineinstürzte: Beim Trio Fridegk klang dies erstaunlich leicht und souverän und zeigte nochmals die viel versprechende gemeinsame Entwicklung der Musikerinnen auf."
Schwäbische Zeitung, 19. Oktober 2005

„Trio Fridegk sorgt (...) für eine Sternstunde der klassischen Musik
(...) Vom ersten Takt an harmonisch in einer fast schlafwandlerischen Verbundenheit zueinander, vermittelt das Trio nicht nur die Energie dieser Einheit, sondern auch intelligente, tiefe Einsicht in die Notenschrift des
Komponisten [Franz Schubert]. (...)[Mauricio Kagel: 2. Trio in einem Satz:] Meisterlich lassen die
Geschwister Weirich und Silvia Nitschke diese Musik klingen, so spannend, dass die Zuhörer scheinbar den Atem anhalten und nach dem letzten Takt sichtlich berührt kaum zu applaudieren wagen. Glücklich schätzen durften.
Oberallgäuer Zeitung, 16. Februar 2006

„Hochspannung und Ebenmaß
Das Trio Fridegk widmet sich auf dem Schlossberg der Klassik, Romantik und Moderne und zeigt dabei Klasse und Profil (…) [Eivind Buene: Landscape With Ruins:] Ohne Fridegks vorbildlichen Ensemblegeist, die technische und inhaltlich schier absolute Verzahnung der beiden Streicher, die Homogenität im Wechselspiel, das domestizierte und gleichwohl präsente Gefühl, hätte selbst Beistand von oben der Interpretation nicht jene Perfektion gegeben, nicht die theatralische Hochspannung, die herrliche Demonstration von Streicherklang aus überlegener Technikbeherrschung. Beifall! Respekt! (…) [Brahms’ op. 101:] (…)im dritten Satz (…) die volksliedhafte Innigkeit, die schöne Schlichtheit, mit der Johannes Brahms uns immer wieder zu begeistern vermag. Die jungen Damen lassen sie hochleben, rhythmisieren schlüssig, putzen die Kontraste fein heraus, lassen aparte Malerei zu, ohne ihre frischen Züge mit adäquaten, ab und an keck ausgereizten Tempi zu verlassen.(…)“
Allgäuer Anzeigeblatt, 19. April 2008

"The Trio Fridegk [played] a beautiful Mendelssohn C minor and an excellent performance of Mauricio Kagel's scurrilous Piano Trio no. 2."
The strad, Dezember 2007

"Mit dem Trio Fridegk (...) gab es einen jener Abende, die ob ihrer künstlerischen Ausstrahlung als etwas Besonderes im Gedächtnis bleiben. (...) Es herrschte der Eindruck eines natürlich intellektuell gesteuerten, dennoch ganz auf Impulsivität und Expressivität basierenden Musizierens von sehr direkter, aber keineswegs vordergründigen Wirkung vor. So gelangen ein bemerkenswert lebendiger Haydn, ein Beethoven von kompromissloser Doppelbödigkeit und ein hinreissender Mendelssohn."
Ostsee-Zeitung, 30. Juli 2004

Trio Fridegk im Haus Wahnfried (...) Opus 70/2 [Beethoven]: (...) Die drei Damen (...) bieten nämlich eine spannungsgeladene Deutung des Stücks, die sich vehement gegen den Gemeinplatz vom leichten Unterhaltungsstück wendet, das diesem Trio anhaftet. (...) Das Trio Fridegk überrascht mit einem symphonischen Klang und einer durchaus nicht bagatellenhaften Vitalität, die die feinsten Nuancen der Steigerung nicht untergehen lässt. (...) [Félicien David, 1. Klaviertrio d-moll] Den Rest macht die exzellente Interpretation des Trio Fridegk, dem der dunkle Klang des 1876er Steinways nur entgegenkommt, auf dass ein vollkommen ausgeglichener ZUsammenklang das bruchlose Zusammenspiel der drei Solistinnen beflügle, wobei jede Musikerin als Prima inter Pares hervortritt.
Nordbayerischer Kurier, 22. August 2001